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LWL-Internat Freitag, 23.09.2011, 21:36 Uhr Webmaster
LWL-Internat
Sommerfest an der Allerstraße
LWL weiht Internat ein 
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APLERBECK • Von der Grundsteinlegung bis zum Einzug ist lediglich ein knappes Jahr vergangen: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) feierte am Mittwoch nicht nur sein großes Sommerfest, sondern auch die Einweihung des neuen Internats. Dabei sind die etwa 80 hörgeschädigten Kinder und Jugendlichen bereits Ende März in die sechs modernen Häuser an der Allerstraße eingezogen. Das Kapitel Hacheney ist somit vom Tisch.

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40 Jahre lang bot der LWL jungen Menschen, die die Rheinisch-Westfälische-Realschule besuchen, an der Glückaufsegenstraße ein Zuhause. Wie berichtet, sind Grundstück und Gebäude in den Besitz der Stadt Dortmund übergegangen. Wo bis vor kurzer Zeit Kinder und Jugendliche mit Hörschädigungen lebten, soll Asylbewerbern von Auswärts der Weg ins Leben in Deutschland geebnet werden.

Persönliche Einladungen

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Eine neue Heimat haben die Jungen und Mädchen nun in Aplerbeck. Um auf eine gute Nachbarschaft anzustoßen, veranstaltete der LWL am Mittwoch ein Sommerfest mit Getränken, Leckereien, Torwandschießen oder Kickern. Rainer Hautop, Leiter des LWL-Internats, das an ein kleines Feriendorf erinnert, ging eigens von Tür zu Tür, um die Nachbarn persönlich einzuladen. „Wir wollen uns bekannt machen und uns den Nachbarn vorstellen“, betont Rainer Hautop.

LWL-Jugenddezernent Hans Meyer zeigte bei einem Rundgang durch eins der Häuser begeistert. „Was hier in so kurzer Zeit entstanden ist, ist einfach beeindruckend“, betonte Meyer.

Psychische Krankheiten

Am Fuße der Internats-Siedlung befindet auch das LWL-Mutter-Vater-Kind-Haus des Heilpädagogischen Kinderheims in Hamm. Die vor drei Jahren ins Leben gerufene Einrichtung zog gemeinsam mit dem Internat von Hacheney nach Aplerbeck.

Acht Mütter mit neun Kindern haben an der Allerstraße ab sofort ihr Zuhause. „Bei uns leben Frauen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Borderline“, sagt Kirsten Lerche, Leiterin des Hauses. Die jüngste Bewohnerin ist 19 Jahre, die älteste 31. Arbeiten gehen die Frauen nicht, sie erhalten in Aplerbeck psychologische Beratungen.

Wie der Name schon sagt, nimmt das LWL-Mutter-Vater-Kind-Haus auch Männer auf. „Die Herren können sich gerne melden“, betont Kerstin Lerche. Die könnten künftig in dem zweiten Gebäude der Hammer Einrichtung Platz finden, das sich ähnlich noch in Bau befindet, wie zwei weitere Internats-Häuser. Kinder und Jugendliche, die derzeit noch in der LWL-Klinik leben, sollen dort einziehen.
Von Christian Stein


Quelle: RuhrNachrichten.de
Artikel-Note: 2.7


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